* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 1968-152

Wm. S. Haynes Co, Boston / USA

Zylindrische Böhmflöte in C, Silber, Nr. 36‘593

1968

Konstruktion: Silber. C-Fuss. Klappendeckel geschlossen. G offset; Gis geschlossen. C/D- und Cis/Dis - Triller. Zusatzhebel für B.

Masse: Lt 67.2 / Ls 60.0 / Dm 19.0 / ML 12.4 x 10.1 / A1 = ca. 443 Hz

Signatur: auf Kopfstück / REGISTERED / (Monogramm WSH) / TRADEMARK /. Auf Korpus / THE HAYNES FLUTE / MFD. BY / WM. S. HAYNES CO. / BOSTON, MASS. / 36593 / REG. TRADE MARK /. Auf Rückseite Fussteil / 17278 / (ev. Registrierungs-Nr. der Fa. Hug, Zürich?)

Etui original

Zustand: 3
Spieleigenschaften: 3 = voller, sonorer Klang. Intonation sehr gut
Seltenheit: 1

Hersteller: William Sherman Haynes (1864 – 1939), gelernter Silberschmied und autodidaktischer Flötenbauer, arbeitete von 1888 – 1900 mit seinem Bruder George Winfield Haynes (1866 – 1947; u.a. Erfinder der gezogenen Tonkamine bei Metallflöten) zusammen. Danach betrieb er bis zu seinem Rückzug 1936 seine eigene Werkstatt, in welcher er bis zu 10 Mitarbeiter beschäftigte (u.a. Verne Powell, der 1926 seine eigene Werkstatt eröffnete). W. S. Haynes baute eine grosse Zahl hervorragender Flöten in Holz, Silber, Gold und Platin. Das Design des vorliegenden Instrumentes (z.B. Form der Klappendeckel) lehnt sich noch eng an das ursprüngliche Modell von Theobald Boehm an (s. 2006-142). Die Marke besteht heute noch, hat aber ihre einst führende Rolle eingebüsst. Gebrauchte Instrumente sind noch zahlreich erhältlich.

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