* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2004-12

Rudolf Tutz, Innsbruck / A

1 Klappen-Flöte in C nach G. A. Rottenburgh, Brüssel (um 1750)

um 1990

KLANGBEISPIEL Jean-Marie Leclair (1997 - 1764): Sonata II e-Moll, Andante / Dolce (vergleiche Klangbeispiel 2007 - 13)

Konstruktion: Buchsbaum hell. 4teilig; ein Wechselstück (corps de rechange). Bohrung konisch. Garnituren Elfenbein. Klappe Silber. Korkspindel mit Indexstift. Stimmzug am Fussteil.

Masse: Lt 63 / Ls 55 / Dm 17.3 – 16.4 / ML 8.8 x 8.8 / a’ = 415 Hz / 2. Mittelstück A1 = ca. 415 Hz

Signatur: auf allen 4 Teilen / RUDOLF TUTZ / INNSBRUCK /

Zustand: 3
Spieleigenschaften: 3 = angenehm weicher, leichter Klang. Intonation gut, C3 etwas hoch
Seltenheit: 1

Hersteller: Das originale Instrument aus der Werkstatt von Gottfridus Adrianus Rottenburgh (1703 – 1768) – er übernahm diese von seinem Vater Joannes Hyacinthus Rottenburgh (1672 – 1756) - entstand um 1750 und wurde durch die Lehr- und Konzerttätigkeit des Eigentümers Barthold Kuijken um 1980/90 zu einem ‚Standardinstrument’ unter den Traversospielern. Rudolf Tutz (1940 - 2017) gehörte zu den Pionieren unter den Traverso- und Klarinettenbauern Europas.

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