* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2005-77

KLANGBEISPIEL Edvard Grieg (1843 - 1907): Solveigs Lied, aus: Peer Gynt

Konstruktion: Grenadill. 3teilig (Herz- und Fussteil zusammen). H-Fuss. Bohrung konisch. Garnituren und Klappen Neusilber; D3/E3-Triller; Zusatzhebel für B. Säulchenlagerung, auf Fussplatten; gesteckte Achsen. Kopfstück Elfenbein, mit eingelegtem Metallrohr. Stimmzug; Korkspindel mit Indexstift (Metall).

Masse: Lt 71.8 / Ls 64 / Dm 17.45 – 10.0 / ML 11.4 x 10.0; A1 = ca. 435 Hz

Signatur: auf allen Teilen / (Krone) / H. F. MEYER / HANNOVER /. Auf Stimmzug / (Krone) /

Zustand: 2 Kopfstück mit zwei reparierten Rissen (einer durch Mundloch; gestiftet)
Spieleigenschaften: 3 voller Klang mit weichem Kern. Intonation gut, doch Quinte D-A etwas weit, tiefe Töne ab D1 hinunter etwas zu tief. Bedienung F-Klappe etwas unhandlich
Seltenheit: 2

Hersteller: Heinrich Friedrich Meyer (1814 – 1897) betrieb seine Werkstatt in Hannover von 1848 bis zu seinem Tod. Er entwickelte um 1880 ein neues Modell, u.a. mit optimierter Bohrung. Dieser Typus wurde als sog. ‚Meyer-Flöte’ ausserordentlich populär, entsprechend oft von anderen Herstellern kopiert und häufig unter der Bezeichnung ‚nach Meyer’ vertrieben.