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2007-144 [2017/01/24 17:50]
admin
2007-144 [2019/03/09 17:42] (aktuell)
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 +* Erläuterungen zum Inventar siehe [[Legende]]
  
 +==== Objekt-Nr. 2007-144 ====
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 +===== Otto Mönnig, Leipzig ​    / D =====
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 +===== Zylindrische Böhmflöte in C, Holz =====
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 +===== Modell ‚Orthoton’,​ Nr. 6682 =====
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 +===== 1. Hälfte 20. Jhdt =====
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 +{{ :144-1.jpg |}}
 +{{:​144-2.jpg?​330|}}{{ :​144-4.jpg?​60|}}{{ :​144-7.jpg?​150|}}{{ :​144-3.jpg?​220|}}
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 +**Konstruktion:​** Grenadill. C-Fuss. Kopfstück mit ‚Reform’-Mundloch nach Otto Mönnig. Kappe geschraubt. Mechanik Neusilber, versilbert; Klappendeckel geschlossen. G offset; Gis offen. C/D- und Cis/​Dis-Triller. C/H- und H/B-Triller mit je separatem Hebel für rH 1. Demontable Handstütze.
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 +**Masse:** Lt 66.5 / Ls 60.0 / Dm 18.7/ ML 12.0 x 10.2 / A1 = ca. 435 Hz
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 +**Signatur:​** auf Kopfstück / (Krone zwischen 2 Sternen) / OTTO MÖNNIG / LEIPZIG / (Monogramm) OM / „ORTHOTON“ / (Stern) /. Auf Korpus / (Stern) / D. R. PATENT /  MODELL / 1919 /  „ORTHOTON“ / (Krone zwischen 2 Sternen) /  OTTO  MÖNNIG / LEIPZIG /  (Monogramm) OM / 6682 /. Auf Fussteil / „ORTHOTON“ /.
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 +Etui original
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 +|**Zustand:​**| 2| Kopfstück mit 2 reparierten Rissen|
 +|**Spieleigenschaften:​**| 3| voller,​ offener Klang. Intonation gut, Quinte D-A etwas eng|
 +|**Seltenheit:​**| 2|
 +**Hersteller:​** ​ Otto Mönnig (1862 – 1943) repräsentierte in 4. Generation eine bekannte sächsische Musikinstrumentenmacher-Dynastie. Er zog um 1891 von Markneukirchen nach Leipzig, wo er erst zusammen mit seinem Bruder Moritz Max  Mönnig (s. [[2008-173]]),​ ab 1904 dann selbständig seine Werkstatt führte. Die Bezeichnung ‚Orthoton’ führte Otto Mönnig 1911 für seine Querflöten von  gehobener Qualität ​ ein; das Patent bezieht sich wohl auf sein ‚Reform-Mundloch‘ mit geschweifter Erhöhung zur besseren Fokussierung des Luftstromes (nicht zu verwechseln mit dem ‚Schwedler-Mundloch mit seitlichen Erhöhungen‘ der gleichnamigen sog. ‚Reform-Flöten‘ – s.  [[2008-172]]). - Das vorliegende Instrument verkörpert mit seiner soliden Mechanik, den grossen Tonlöchern und kräftigem Ton die typische deutsche Böhmflöte des frühen 20. Jhdt. Nach ‚The New Langwill Index‘ beginnen Mönnigs Seriennummern 1917 mit der Zahl 6000 und enden 1947 bei 8100.
  • (Externe Bearbeitung)