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 |**Seltenheit:​**| 3| sehr frühes Exemplar der konischen Böhmflöte| |**Seltenheit:​**| 3| sehr frühes Exemplar der konischen Böhmflöte|
    
-**Hersteller:​** Nähere Angaben zur Firma Rudall & Rose, sowie Rudall Carte & Co. und ihren verschiedenen Flötenmodellen siehe [[2010-106]]. ​Infformationen ​zum '​Patent Head' siehe [[2014SB-65]].+**Hersteller:​** Nähere Angaben zur Firma Rudall & Rose, sowie Rudall Carte & Co. und ihren verschiedenen Flötenmodellen siehe [[2010-106]]. ​Informationen ​zum '​Patent Head' siehe [[2014SB-65]].
  
 1843 begann die Firma Rudall & Rose, unter direkter Anleitung von Theobald Boehms früherem Partner Rudolph Greve, Boehms Modell 1832 zu produzieren. Das vorliegende frühe Exemplar mit der Seriennummer 39 dürfte um 1843/44 entstanden sein (Auskunft Peter Spohr, Frankfurt). In Bohrung und Mechanik unterscheiden sich die frühen Seriennummern kaum von Boehms eigenen Instrumenten,​ mit Ausnahme der geschlossenen Gis-Klappe (System Dorus) sowie des Kopfstückes,​ das bei R&R ein ovales Mundloch und - auf Wunsch - den Mechanismus des ‘Patent Head’ (Patent R&R 1832) aufweist. Insgesamt dürften einige Hundert konische Boehmflöten von R&R gebaut worden sein, bevor Boehms Folgemodell von 1847 mit seiner zylindrischen Bohrung den Markt eroberte. ​     ​ 1843 begann die Firma Rudall & Rose, unter direkter Anleitung von Theobald Boehms früherem Partner Rudolph Greve, Boehms Modell 1832 zu produzieren. Das vorliegende frühe Exemplar mit der Seriennummer 39 dürfte um 1843/44 entstanden sein (Auskunft Peter Spohr, Frankfurt). In Bohrung und Mechanik unterscheiden sich die frühen Seriennummern kaum von Boehms eigenen Instrumenten,​ mit Ausnahme der geschlossenen Gis-Klappe (System Dorus) sowie des Kopfstückes,​ das bei R&R ein ovales Mundloch und - auf Wunsch - den Mechanismus des ‘Patent Head’ (Patent R&R 1832) aufweist. Insgesamt dürften einige Hundert konische Boehmflöten von R&R gebaut worden sein, bevor Boehms Folgemodell von 1847 mit seiner zylindrischen Bohrung den Markt eroberte. ​     ​