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 **Hersteller:​** ​ Nähere Angaben zu Louis Lot (1807 – 1896) und seinen Nachfolgern siehe [[2014SB-117]]. **Hersteller:​** ​ Nähere Angaben zu Louis Lot (1807 – 1896) und seinen Nachfolgern siehe [[2014SB-117]].
  
-Die Werkstattbücher L. Lot für die Periode April 1864 bis Dezember 1886 (Seriennummern ca. 820 – 4180) sowie Februar 1892 bis 1918 (Seriennummern 5217 – 10‘442) ​sind leider verschollen. Gemäss Rekonstruktion von Tula Giannini fällt die Herstellung von Nr. 10‘388 etwa in das Jahr 1948 (Periode ​P. Chambille). Das Verzeichnis der Flöten aus der Werkstatt Louis Lot endet mit der Nr. 10'​442. Das Instrument Nr. 10'388 (um 1948) gehört also zu den letzten rund 50 Flöten aus dieser berühmten Manufaktur, ist aber unverändert sorgfältig gebaut. Es repräsentiert eine für die Lot-Produktion,​ resp. für den französischen Markt eher unübliche originale ​Konzeption von Theobald Boehm (offenes Gis; geschlossene Klappendeckel;​ offset G; Anordnung der Daumenklappe). Die gleiche Konfiguration weist (gem. Giannini) ​im Übrigen ​auch die Flöte Nr. 10'004 auf, welche 1932 für den berühmten deutschen Flötisten Gustav Scheck hergestellt wurde.+Die Werkstattbücher ​ der Firma L. Lot sind nicht vollständig. Gemäss Rekonstruktion von Tula Giannini fällt die Herstellung von Nr. 10‘388 etwa in das Jahr 1948 (Periode ​G. Chambille). Das Verzeichnis der Flöten aus der Werkstatt Louis Lot endet mit der Nr. 10'​442. Das Instrument Nr. 10'388 (um 1948) gehört also zu den letzten rund 50 Flöten aus dieser berühmten Manufaktur, ist aber unverändert sorgfältig gebaut. Es entspricht der für die Lot-Produktion,​ resp. für den französischen Markt eher unüblichen originalen ​Konzeption von Theobald Boehm (offenes Gis; geschlossene Klappendeckel;​ offset G; Anordnung der Daumenklappe). Die gleiche Konfiguration weist (gem. Giannini) auch die Flöte Nr. 10'004 auf, welche 1932 für den berühmten deutschen Flötisten Gustav Scheck hergestellt wurde.