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* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2014SB-119

Konstruktion: Silber. Kopfstück und Garnituren vergoldet. C-Fuss. Kopfstück, Korpus und Fussteil gelötet; Kamine gelötet. Kopfstück gekürzt, mit eingeritzten Markierungen für Stimmung. Korkspindel und Indexstift aus Holz, mit Käppchen aus vergoldetem Silber. Klappendeckel perforiert. G inline. Dorus – Gis. C/D- und Cis/Dis-Triller. Zusatzhebel für H.

Masse: Lt 66.5 / Ls 58.5 / Dm 19.0 / ML 11.8 x 9.7 / A1 = ca. 450 Hz. Wenn Kopfstück um 1.5cm ausgezogen (unterste Markierung): A1 = ca. 440 Hz

Signatur: Kopfstück / L. L / LOUIS LOT / PARIS / 606 / BREVETE /. Korpus / L. L. / LOUIS-LOT. / PARIS. / 606 / BREVETE /. Am obersten Teil des Korpus angebrachte Platte in Gold (?) mit Monogramm / L /.

Etui original; mit Monogramm / L /.

Zustand: 2 Stark gekürztes Kopfstück
Spieleigenschaften: 3 heller, strahlender, aber etwas flacher Klang. Intonation am besten auf ca. 430 Hz
Seltenheit: 3 Frühes Exemplar aus der Lot-Manufaktur; Repräsentant des ersten Modells. Aus dem zeitlichen Umfeld von L. Dorus (Besitzer der Nr. 600). Fein gearbeitet (365 gr), mit individuellen Aufwertungen.

Hersteller: Nähere Angaben zu Louis Lot (1807 – 1896) und seinen Nachfolgern siehe 2014SB-117.

Die Seriennummer 606 erscheint nicht explizit in den Werstattbüchern von L. Lot. Am 22. Nov. 1861 wurde Nr. 600 an Louis Dorus (1812 - 1896) verkauft, der sie bekanntlich später an seinen Schüler und Nachfolger Paul Taffanel (1844 - 1908) weitergab. Bereits am 14. November wurde eine ‚Flûte cylindrique, argent, garnie d’or‘ an einen Mr. ‚Letord, élève Taffanelle‘ verkauft. Das könnte vorliegende Nr. 606 sein.