* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2014SB-147

Johannes Hammig, Freiburg i. Br. / D

Zylindrische Böhmflöte in C, Silber vergoldet, Nr. 1131

um 1968

Konstruktion: Silber, alle Teile vergoldet. C-Fuss. Klappendeckel perforiert. G offset. Gis geschlossen. C/D- und Cis/Dis-Triller. Zusatzhebel für B. Kamin des C-Loches erhöht.

Masse: Lt 66.7 / Ls 59.2 / Dm 19.0 / ML 12.1 x 10.1 / A1 = 440 Hz

Signatur: auf Korpus / JOH. HAMMIG / FREIBURG i. BR. / 1131 /. Seitlich auf Mundplatte / JH /.

Etui original

Zustand: 3 = Daumenklappe mit leichter Eindellung
Spieleigenschaften: 3 = voller, warmer, sonorer Klang. Intonation sehr gut
Seltenheit: 2

Hersteller: Johannes Hammig (1911 – 1993) war der jüngere Sohn von August Richard Hammig (1883 – 1979; siehe 2006-148), in dessen Werkstatt in Markneukirchen er den Flötenbau erlernte. Nach Rückkehr aus dem Krieg liess er sich in Freiburg i. Br. nieder, wo er 1952 seine eigene Werkstatt eröffnete. Um 1970 übersiedelte er nach Lahr im Schwarzwald. Hier wird der Betrieb heute in 3. Generation von Bernhard Hammig unter dessen eigenem Namen weitergeführt. - Die Instrumente von Johannes Hammig sind von erster Qualität und erforderten in den 1970er und 80er Jahren Wartefristen von 6 - 8 Jahren.

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