* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2014SB-46 D

Triebert, Paris / F

5 Klappen - Flöte in C

ca. Mitte 19. Jhdt

Konstruktion: Cocusholz. 4teilig. D-Fuss. Bohrung konisch. Garnituren und Korkspindel mit Indexstift in Elfenbein; Kappe Holz. Kein Stimmzug. 5 Klappen aus Neusilber; Säulchenlagerung; Achsen geschraubt.

Masse: Lt 62.2 / Ls 54.0 / Dm 18.4 – 14.6 / ML 11.2 x 9.4 / A1 = ca. 440 Hz

Signatur: auf allen Teilen / (Turm mit 3 Zinnen) / TRIEBERT / A PARIS /

Zustand: 1 = Kopfstück mit mehreren schlecht reparierten Rissen; Zierringe am Kopfteil und Abschlussring am Fussteil gerissen. Alle Zapfen mit Kupferrohr verstärkt
Spieleigenschaften: 1 = im aktuellen Zustand nicht spielbar
Seltenheit: 2

Hersteller: 1810 eröffnete der deutschstämmige gelernte Möbelschreiner Ludwig Wilhelm Triebert (1770 – 1848) seine Werkstatt in Paris, nachdem er den Bau von Holzblasinstrumenten bei Nicolas Vinnen in Paris erlernt hatte. Triebert machte sich vor allem als innovativer Oboenbauer einen Namen. In den folgenden 100 Jahren wurde der Betrieb von Triéberts Söhnen Charles Louis (1818 – 1867) und Frédéric (1813 – 1878) weitergeführt, welche beide ausgebildete Oboisten waren und u.a. 1855 in Zusammenarbeit mit Theobald Boehm dessen Klappensystem auf Oboe und Fagott übertrugen. Werkstatt und Marke wurden nach Frédérics Tod 1878 erst von Gautrot, später von Couesnon übernommen, welche Firma noch bis 1934 Oboen unter dem Namen Triébert vermarktete. Siehe auch 2014SB-94.

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