Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
2014sb-81 [2017/01/30 18:24]
admin
2014sb-81 [2019/03/09 17:42] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
 +* Erläuterungen zum Inventar siehe [[Legende]]
 +
 +==== Objekt-Nr. 2014SB-81 ====
 +
 +===== J. H. Zimmermann, Leipzig ​    / D =====
 +
 +===== 12 Klappen - Flöte in C =====
 +
 +===== anf. 20. Jhdt =====
 +
 +{{ :81-1.jpg |}}
 +{{:​81-2.jpg?​250|}}{{ :​81-6.jpg?​100|}}{{ :​81-5.jpg?​90|}}{{ :​81-4.jpg?​110|}}{{ :​81-3.jpg?​150|}}
 +
 +**Konstruktion:​** Grenadill. 3teilig (Mittel- und Herzteil als Korpus zusammen). H-Fuss. Bohrung konisch. Kopfstück Elfenbein, mit eingelegtem Metallrohr; Stimmzug aus Grenadill. Kappe Holz; Korkspindel mit Indexstift (Metall). Schwedler-Mundlochplatte ​ mit seitlichen Höckern. Klappen in Neusilber. D3/​E3-Triller. G3/​A3-Triller. Zusatzhebel für B-Klappe; 2. Klappe für Gis. Säulchenlagerung;​ Achsen geschraubt. Klappen am Fussteil an Längsachsen;​ Rollen aus rotem Kunststoff. ​   ​
 +      ​
 +**Masse:** Lt 70.7 / Ls 62.7 / Dm 18.2 – 11.2 / ML 12.0 x 9.8 / A1 = ca. 435 Hz
 +
 +**Signatur:​** Kopfstück / (kursiv) MODELL / ZIMMERMANN /. Mittelteil / No. 1191 / (Figur eines Zimmermanns mit Axt und Säge) /JUL. HEINR. / ZIMMERMANN / LEIPZIG /
 + 
 +|**Zustand:​**| 2| Kopfstück und Stimmzug ​ mit durchgehendem repariertem Riss (nicht durch Mundloch)| ​
 +|**Spieleigenschaften:​**| 3| voller,​ robuster Klang, nicht ohne Schmelz. Intonation sehr gut|
 +|**Seltenheit:​**| 2| Instrument entspricht der gängigen deutschen Mehrklappen- Flöte des späten 19. / frühen 20. Jhdt und folgt weitgehend dem Konzept von Maximilian Schwedler (Hersteller:​ Firma Kruspe, Leipzig). |
 +**Hersteller:​** Julius Heinrich Zimmermann (1851 – 1922) etablierte sich 1875 in St. Petersburg als Musikalienhändler,​ später auch als Produzent von Holz- und Blechblasinstrumenten,​ sowie von Klavieren und Streichinstrumenten. 1882 war die Firma exklusiver musikalischer Ausrüster der Russischen Armee. 1886 verlegte Zimmermann den Hauptsitz ​ nach Leipzig, mit Filialen in Moskau, London, Riga und Berlin. ​ Ab 1905 produzierte die Firma ihre Holzblasinstrumente u.a. in Leipzig, wo ab 1908 auch das patentierte ‚Modell Zimmermann‘ gefertigt wurde.
  
  • (Externe Bearbeitung)