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2016-2 [2017/01/30 11:52]
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2016-2 [2017/06/12 22:05] (aktuell)
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-|Spieleigenschaften:​| 3| angenehmer, nicht zu schriller Klang. Gute Intonation|+|Spieleigenschaften:​| 3| ​    ​angenehmer, nicht zu schriller Klang. Gute Intonation|
 |Seltenheit:​| 3| einziges bisher bekanntes 1klappiges Piccolo von Laurent| |Seltenheit:​| 3| einziges bisher bekanntes 1klappiges Piccolo von Laurent|
  
 **Hersteller:​** Claude Laurent (geb.? – 1848), von Hause aus Uhrmacher und ‚Mécanicien‘,​ spezialisierte sich ab 1805 auf den Bau exklusiver Flöten aus Kristallglas. 1806 erhielt er ein Patent auf seine Kristallglasflöte;​ gleichzeitig bestätigte ihm das Pariser Konservatorium die Widerstandsfähigkeit seiner Instrumente gegen extreme Temperaturen und die Überlegenheit ihrer Klappenkonstruktion. Laurent war der erste Flötenbauer,​ der die Klappenmechanik mit Schrauben im Rohrkörper verankerte. Laurents Palette umfasste Instrumente von 4 bis 12 Klappen sowie ein einzelnes Exemplar nach Boehms System von 1832. Unter den rund 140 heute bekannten Laurent-Kristallglasflöten figurieren nur sehr wenige Piccoli mit 1-4 Klappen. Laurents Flöten stellten exklusive Objekte dar, welche ihres Preises und ihrer Fragilität wegen wohl weniger zum praktischen Gebrauch als zu Prestigezwecken erworben wurden. ​ **Hersteller:​** Claude Laurent (geb.? – 1848), von Hause aus Uhrmacher und ‚Mécanicien‘,​ spezialisierte sich ab 1805 auf den Bau exklusiver Flöten aus Kristallglas. 1806 erhielt er ein Patent auf seine Kristallglasflöte;​ gleichzeitig bestätigte ihm das Pariser Konservatorium die Widerstandsfähigkeit seiner Instrumente gegen extreme Temperaturen und die Überlegenheit ihrer Klappenkonstruktion. Laurent war der erste Flötenbauer,​ der die Klappenmechanik mit Schrauben im Rohrkörper verankerte. Laurents Palette umfasste Instrumente von 4 bis 12 Klappen sowie ein einzelnes Exemplar nach Boehms System von 1832. Unter den rund 140 heute bekannten Laurent-Kristallglasflöten figurieren nur sehr wenige Piccoli mit 1-4 Klappen. Laurents Flöten stellten exklusive Objekte dar, welche ihres Preises und ihrer Fragilität wegen wohl weniger zum praktischen Gebrauch als zu Prestigezwecken erworben wurden. ​