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fr:2009-222 [2019/03/30 17:30] (aktuell)
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 +* Erläuterungen zum Inventar siehe [[Legende]]
  
 +==== Objekt-Nr. 2009-222 ====
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 +===== Moritz Max Moennig, Leipzig / D =====
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 +===== Konische Piccoloflöte in C, Holz / Metallkopf=====
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 +===== System Schwedler-Mönnig Reformflöte =====
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 +===== um 1925 =====
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 +{{ :222-1.jpg |}}
 +{{:​222-2.jpg?​250|}}{{ :​222-3.jpg?​60|}}{{ :​222-5.jpg?​250|}}{{ :​222-7.jpg?​220|}}{{ :​222-6.jpg?​180|}}
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 +**Konstruktion:​** Grenadill, Kopfstück Neusilber. 2-teilig. Konische Bohrung. Mundplatte Hartgummi mit Schwedler-Mundloch. 16 Tonlöcher mit geschlossenen Deckelklappen aus Neusilber. Fis-Mechanik;​ F-Mechanik, mit zusätzlichem Hebel für lH 4. C/​D-Cis/​D-Triller mit zusätzlicher Klappe für G3/​A3-Gis3/​A3-Triller. A/​B-As/​B-Triller mit zusätzlichem Loch und Hebel für D3/​E3-E3/​F3-Triller.
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 +**Masse:** Lt 3.8 / Ls 26.7 / Dm 11.0 – 7.7 / ML 9.8 x 8.5 / A1 = 440 Hz
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 +**Signatur:​** auf Korpus / MORITZ MAX MÖNNIG / LEIPZIG / D.R.G.M. 725661 /. Auf Kopfstück / 1191 /.
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 +Etui: original
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 +|**Zustand:​**| 3|
 +|**Spieleigenschaften:​**| 3| kräftiger,​ voller Klang. Intonation sehr gut; G4 tief|
 +|**Seltenheit:​**| 2|
 +**Hersteller:​** Moritz Max Mönnig (1875 – 1949) arbeitete in seinen ersten Berufsjahren mit seinem älteren Bruder Otto M. zusammen, der sich auf den Bau von Böhmflöten spezialisiert hatte (s. [[2007-144]];​ [[2014SB-145]]). 1904 machte sich Moritz Max M. selbständig. Nachdem sich um 1912 die bisherigen Reformflöten-Partner ​ Carl Kruspe und  Maximilian Schwedler getrennt hatten (s. [[2008-172]]), ​ übernahm M. M. Mönnig die Herstellung der offiziellen Reformflöte und entwickelte sie zusammen mit Maximilian Schwedler zur ‚Original Schwedler-Mönnig Reformflöte’ von 1921 mit allen Charakteristika der ausgereiften Reformflöte (s. [[2008-173]]):​ Metallkopf mit Schwedler-Mundloch;​ akustisch korrektere Positionierung der Tonlöcher mit entsprechender Klappenmechanik;​ Cis-Brille (zusätzliche Klappe zur Erhöhung des Cis2/3); Fis-Mechanik (zusätzliche Klappe zur Erhöhung des Fis1/2); D-Mechanik (zusätzliche Klappe am Fussteil zur Erhöhung des D1/2) sowie die F-Mechanik (Fis und F sind beide mit rH 1 zu greifen). – Die meisten Charakteristika der ‚Schwedler-Mönnig Reformflöte‘ wurden auch auf das Piccolo übertragen,​ doch erschwert die Miniaturisierung der komplizierten Konstruktion das einwandfreie Funktionieren der Klappenmechanik noch zusätzlich.
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