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fr:2014sb-145 [2019/03/26 20:57]
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fr:2014sb-145 [2020/07/23 14:19] (aktuell)
admin
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 **Masse:** Lt 67.0 / Ls 60.3 / Dm 18.8 / ML 12.4 x 9.9 / A1 = ca. 435 Hz **Masse:** Lt 67.0 / Ls 60.3 / Dm 18.8 / ML 12.4 x 9.9 / A1 = ca. 435 Hz
  
-**Signatur:​** Auf Kopfstück / (Krone zwischen 2 Sternen) / OTTO MÖNNIG / LEIPZIG / (Monogramm) OM / „ORTHOTON“ /.  Auf Korpus / GES. GESCH. / WUNDERLICH ​ / MÖNNIG / "​ORTHOTON"​ / (Stern) / D. R. PATENT /  MODELL / 1919 /  ​"​ORTHOTON"​ / (Krone zwischen 2 Sternen) /  OTTO  MÖNNIG / LEIPZIG /  (Monogramm) OM / 424 /. Auf Fussteil / „ORTHOTON“ / 424 /.+**Signatur:​** Auf Kopfstück / (Krone zwischen 2 Sternen) / OTTO MÖNNIG / LEIPZIG / (Monogramm) OM / „ORTHOTON“ /.  Auf Korpus / GES. GESCH. / WUNDERLICH ​ / MÖNNIG / "​ORTHOTON"​ / (Krone zwischen 2 Sternen) / OTTO  MÖNNIG / LEIPZIG /  (Monogramm) OM / 424 /. Auf Fussteil / „ORTHOTON“ / 424 /.
  
 |**Zustand:​**| 2| Kopfstück mit Haarriss am unteren Ende. Versilberung etwas porös. Handstütze fehlt.| |**Zustand:​**| 2| Kopfstück mit Haarriss am unteren Ende. Versilberung etwas porös. Handstütze fehlt.|
 |**Spieleigenschaften:​**| 3| voller,​ heller, schmelzender Klang. Intonation sehr gut| |**Spieleigenschaften:​**| 3| voller,​ heller, schmelzender Klang. Intonation sehr gut|
 |**Seltenheit:​**| 2| |**Seltenheit:​**| 2|
-**Hersteller:​** Otto Mönnig (1862 – 1943) repräsentierte in 4. Generation eine bekannte sächsische Musikinstrumentenmacher-Dynastie. Er zog um 1891 von Markneukirchen nach Leipzig, wo er erst zusammen mit seinem Bruder Moritz Max Mönnig (s. [[2008-173]]),​ ab 1904 dann selbständig seine Werkstatt führte. Die Bezeichnung ‚Orthoton’ führte Otto Mönnig 1911 für seine Querflöten von  gehobener Qualität ​ ein. Der Name WUNDERLICH bezieht sich möglicherweise ​auf das 1912 eingeführte Böhmflöten-Modell ‚Wunderlich-Mönnig‘ ​, und GES(etzlich) GESCH(ützt) verweist wohl auf Otto Mönnigs patentiertes sog. ‚Reform-Mundloch’ mit geschweifter Erhöhung zur besseren Fokussierung des Luftstromes (nicht zu verwechseln mit dem ‚Schwedler-Mundloch mit seitlichen ​Erhöhungen‘ der gleichnamigen ‚Reform-Flöten‘,​ s. [[2008-172]]). - Das vorliegende Instrument verkörpert mit seiner soliden Mechanik, den grossen Tonlöchern und seinem kräftigen Ton die typische deutsche Böhmflöte des frühen 20. Jhdt. Ein Rückschluss aus der Nummerierung auf das Herstellungsjahr ist bei vorliegendem Instrument schwierig: Gemäss ‚The New Langwill Index‘ beginnen Mönnigs Seriennummern 1917 mit der Zahl 6000 und enden 1947 bei 8100.+**Hersteller:​** Otto Mönnig (1862 – 1943) repräsentierte in 4. Generation eine bekannte sächsische Musikinstrumentenmacher-Dynastie. Er zog um 1891 von Markneukirchen nach Leipzig, wo er erst zusammen mit seinem Bruder Moritz Max Mönnig (s. [[2008-173]]),​ ab 1904 dann selbständig seine Werkstatt führte. Die Bezeichnung ‚Orthoton’ führte Otto Mönnig 1911 für seine Querflöten von  gehobener Qualität ​ ein. Der Name WUNDERLICH bezieht sich wohl auf das 1912 eingeführte Böhmflöten-Modell ‚Wunderlich-Mönnig‘. Die Bezeichnung ​GES(etzlich) GESCH(ützt) verweist wohl auf Otto Mönnigs patentiertes sog. ‚Reform-Mundloch’ mit geschweifter Erhöhung zur besseren Fokussierung des Luftstromes (nicht zu verwechseln mit dem ‚Schwedler-Mundloch' ​mit seitlichen ​'​Buckeln‘ der gleichnamigen ‚Reform-Flöten‘,​ s. [[2008-172]]). - Das vorliegende Instrument verkörpert mit seiner soliden Mechanik, den grossen Tonlöchern und seinem kräftigen Ton die typische deutsche Böhmflöte des frühen 20. Jhdt. Ein Rückschluss aus der Nummerierung auf das Herstellungsjahr ist bei vorliegendem Instrument schwierig: Gemäss ‚The New Langwill Index‘ beginnen Mönnigs Seriennummern 1917 mit der Zahl 6000 und enden 1947 bei 8100.
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