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 |**Seltenheit:​**| 3| nach aktuellem Wissensstand existieren heute nur noch ganz wenige Exemplare| |**Seltenheit:​**| 3| nach aktuellem Wissensstand existieren heute nur noch ganz wenige Exemplare|
  
-**Hersteller:​** Die Lebensdaten von A. S. Wolf sind nicht bekannt, ausser dass er 1809 in Hamburg als Reparateur für Holzblasinstrumente inserierte. Wolf baute Flöten mit einer speziellen Hebelübertragung für den linken Daumen zur Betätigung des Stimmzuges während des Spielens – eine Erfindung des Hamburger Flötisten Peter N. Petersen (1761 – 1830), welche erstmals 1822 in der ‚Allgemeinen Musikalischen Zeitung‘ (Nr. 18, 1. May 1822) unter  dem Titel ‚Über P. N. Petersens Verbesserungen an der Flöte‘ beschrieben wurde:+**Hersteller:​** Die Lebensdaten von A. S. Wolf sind nicht bekannt, ausser dass er 1809 in Hamburg als Reparateur für Holzblasinstrumente inserierte. Wolf baute Flöten mit einer speziellen Hebelübertragung für den linken Daumen zur Betätigung des Stimmzuges während des Spielens – eine Erfindung des Hamburger Flötisten Peter N. Petersen (1761 – 1830), welche erstmals 1822 in der ‚Allgemeinen Musikalischen Zeitung‘ (Nr. 18, 1. May 1822) unter  dem Titel //‚Über P. N. Petersens Verbesserungen an der Flöte‘// beschrieben wurde:
  
 //… P.(etersen) hat durch unermüdetes Nachdenken und vielfache Versuche einen Mechanismus erfunden, der wegen seiner Wirkung und Einfachheit gleich schätzbar und empfehlenswerth ist: Ein kleiner Hebel von 1 Zoll Länge, durch den Daumen der linken Hand äusserst leicht zu bewegen, ist es, wodurch die Flöte im Augenblicke um 1/8 Ton höher oder tiefer gestimmt und während des Spiels beym Crescendo oder Decrescendo vollkommen rein erhalten wird; mit Hilfe einer an diesem Mechanismus angebrachten Stimmschraube ist die Flöte mit leichter Mühe zu stimmen, ohne die Wirkung des Hebels zu unterbrechen. ... S. Wolf in Hamburg, ein Schüler des berühmten Rissler, arbeitet schon seit mehreren Jahren nach P.s freundschaftlicher Anleitung, hat besonders dessen Verbesserungen mit grosser Genauigkeit ausgeführt und soll jetzt, wie P. versichert, ein wahrer Meister seiner Kunst seyn. …// //… P.(etersen) hat durch unermüdetes Nachdenken und vielfache Versuche einen Mechanismus erfunden, der wegen seiner Wirkung und Einfachheit gleich schätzbar und empfehlenswerth ist: Ein kleiner Hebel von 1 Zoll Länge, durch den Daumen der linken Hand äusserst leicht zu bewegen, ist es, wodurch die Flöte im Augenblicke um 1/8 Ton höher oder tiefer gestimmt und während des Spiels beym Crescendo oder Decrescendo vollkommen rein erhalten wird; mit Hilfe einer an diesem Mechanismus angebrachten Stimmschraube ist die Flöte mit leichter Mühe zu stimmen, ohne die Wirkung des Hebels zu unterbrechen. ... S. Wolf in Hamburg, ein Schüler des berühmten Rissler, arbeitet schon seit mehreren Jahren nach P.s freundschaftlicher Anleitung, hat besonders dessen Verbesserungen mit grosser Genauigkeit ausgeführt und soll jetzt, wie P. versichert, ein wahrer Meister seiner Kunst seyn. …//
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