* Erläuterungen zum Inventar siehe [[Legende]] ==== Objekt-Nr. 2005-77 ==== ===== Heinrich Friedrich Meyer, Hannover / D ===== ===== 10 Klappen - Flöte in C ===== ===== um 1880 ===== {{:77-1.jpg?1100|}} {{:77-2.jpg?250|}}{{ :77-6.jpg?100|}}{{ :77-5.jpg?100|}}{{ :77-4.jpg?135|}}{{ :77-3.jpg?190|}} {{wiki:hotteterre.jpg?80|}} **KLANGBEISPIEL** Edvard Grieg (1843 - 1907): Solveigs Lied, aus: Peer Gynt {{ :fr:91_77_h._f._meyer_in_edvard_grieg_solveigs_lied_aus_peer_gynt.mp3 |}} **Konstruktion:** Grenadill. 3teilig (Herz- und Fussteil zusammen). H-Fuss. Bohrung konisch. Garnituren und Klappen Neusilber; D3/E3-Triller; Zusatzhebel für B. Säulchenlagerung, auf Fussplatten; gesteckte Achsen. Kopfstück Elfenbein, mit eingelegtem Metallrohr. Stimmzug; Korkspindel mit Indexstift (Metall). **Masse:** Lt 71.8 / Ls 64 / Dm 17.45 – 10.0 / ML 11.4 x 10.0; A1 = ca. 435 Hz **Signatur:** auf allen Teilen / (Krone) / H. F. MEYER / HANNOVER /. Auf Stimmzug / (Krone) / |**Zustand:**| 2| = Kopfstück mit zwei reparierten Rissen (einer durch Mundloch; gestiftet)| |**Spieleigenschaften:**| 3| = voller Klang mit weichem Kern. Intonation gut, doch Quinte D-A etwas weit, tiefe Töne ab D1 hinunter etwas zu tief.| |**Seltenheit:**| 2| **Hersteller:** Heinrich Friedrich Meyer (1814 – 1897) betrieb seine Werkstatt in Hannover von 1848 bis zu seinem Tod. Er entwickelte um 1880 ein neues Modell, u.a. mit optimierter Bohrung. Dieser Typus wurde als sog. ‚Meyer-Flöte’ ausserordentlich populär, entsprechend oft von anderen Herstellern kopiert und häufig unter der Bezeichnung ‚nach Meyer’ vertrieben.