* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende
Konstruktion: Cocusholz. 4teilig. C-Fuss. Bohrung konisch. Kopfstück mit eingelegtem Metallrohr; Stimmzug und Korkspindel mit Indexstift (Metall). Garnituren und Klappen aus Silber; Klappendeckel löffelförmig (‚saltspoon’). Klappen für C und Cis mit Zinnpolstern; entsprechende Tonlöcher mit Metallfassung. Bocklagerung. Mundloch und Grifflöcher gross. Oberseite des Herzteils zwischen F- und E-Loch abgeflacht (zur Erleichterung des Glissando).
Masse: Lt 66.0 / Ls 58.0 / Dm 18.3 – 10.8 / ML 12.4 x 10.8 / A1 = 452 Hz
Signatur: auf Mittelteil / C. NICHOLSONS / IMPROVED / 3667 / T. PROWSE / HANWAY STREET / LONDON /. Auf Kopfstück und anderen Teilen / T. PROWSE / LONDON /
| Zustand: | 2 | = Kopfstück mit repariertem Riss (durch Mundloch) |
| Spieleigenschaften: | 2 | = großer Klang. Intonation mit Nicholsons Griffen* gut ; Fis3 nur mit adäquater Blastechnik spielbar |
| Seltenheit: | 3 | |
| *(siehe Griffdatenbank Anne Pustlauk) |
Hersteller: Thomas Prowse Vater und Sohn (Lebensdaten unbekannt) führten ihre Werkstatt in London von 1816 – 1868. Thomas Prowse sen. arbeitete erst für Clementi & Co, später unter eigenem Namen. Sein gleichnamiger Sohn und Nachfolger produzierte in seiner ‘Nicholson’s Flute Manufactory’ das Nicholson-Modell sehr erfolgreich. Näheres zu Charles Nicholson (1795 – 1837) s. 2009-66.