* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende
Konstruktion: Grenadill. 3teilig (Herz- und Fussteil zusammen). H-Fuss. Konische Bohrung. Kopfstück aus Elfenbein, mit Stimmzug aus Holz, mit breitem Messingring (Reparatur?). Korkspindel ohne Indexstift. Klappen aus Neusilber, einzelstehend. Säulchenlagerung, gesteckte Achsen. Je 2. Klappe für B, Gis, F lang und F kurz.
Masse: Lt 70.2 / Ls 61.0 / Dm 18.2 – 10.6 / ML 11.25 x 10.6 / A1 = ?
Signatur: auf Fussende / A. LUTZ / (ca. 4 unleserliche Buchstaben) / WIEN /. Auf Ring am Stimmzug / (in Zierschrift) A. S. /
| Zustand: | 1 | = alte Polster, ev. original. Kopfstück mit offenem durchgehendem Riss (leckend; durch Mundloch); Stimmzug mit offenem Riss und alten Reparaturen |
| Spieleigenschaften: | 1 | = im aktuellen Zustand nicht spielbar |
| Seltenheit: | 2 | = gängiges deutsches Instrument des späten 19. Jhdt, mit Charakteristika des ‚Wiener Stils‘ (steile Bohrung; Tonloch für D schräg gebohrt). |
Hersteller: Anton Lutz (1850 – 1910) firmierte für seine Werkstatt (Holzblas- und Streichinstrumente) und seinen Musikinstrumentenhandel in Wien als ‚kk. a. pr. Musikinstrumenten- und Saitenfabrik‘.