* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2019-271 D

Julius Heinrich Zimmermann, Leipzig

Zylindrische Böhmflöte in C, Holz, Nr. 2306

um 1900

Konstruktion: Grenadill. C-Fuss. Kopfstück mit Korkspindel und Indexstift (Metall); Mundloch mit geschweifter Umrandung (Stil Mönnig). Garnituren und Mechanik Neusilber. Klappendeckel geschlossen. G offset. Gis geschlossen. C/D- und Cis/Dis-Triller. C/H-Triller und A/G-Triller mit je separatem Hebel für rH 1. Kein Zusatzhebel für B. Handstütze (demontiert).

Masse: Lt 66.8 / Ls 60.0 / Dm 19.0 / ML 11.9 x 10.8 / A1 = ?

Signatur: auf Korpus / (Figur eines Zimmermanns mit Axt und Säge) / JUL. HEINR. / ZIMMERMANN / LEIPZIG / No. 2306 /

Zustand: 2 = Polster alt, z.T. fehlend. Tonlöcher E und D defekt (Lochkante ausgebrochen)
Spieleigenschaften: 1 = im aktuellen Zustand nicht spielbar
Seltenheit: 2

Hersteller: Julius Heinrich Zimmermann (1851 – 1922) etablierte sich 1875 in St. Petersburg als Musikalienhändler, später auch als Produzent von Holz- und Blechblasinstrumenten, sowie von Klavieren und Streichinstrumenten. 1882 war die Firma exklusiver musikalischer Ausrüster der Russischen Armee. 1886 verlegte Zimmermann den Hauptsitz nach Leipzig, mit Filialen in Moskau, London, Riga und Berlin. Ab 1905 produzierte die Firma ihre Holzblasinstrumente u.a. in Leipzig, wo ab 1908 auch das patentierte ‚Modell Zimmermann‘ gefertigt wurde (2014SB-81).

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