* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2014SB-153

K. G. Gemeinhardt, Elkhart, Ind. / USA

Zylindrische Böhmflöte in C, Neusilber, Nr. 111‘221

um 1962

Konstruktion: Neusilber, versilbert. C-Fuss. Klappendeckel geschlossen. G offset; Gis geschlossen. C/D- und Cis/Dis - Triller. Zusatzhebel für B.

Masse: Lt 67.0 / Ls 60.0 / Dm 19.0 / ML 12.5 x 10.5 / A1 = ca. 442 Hz

Signatur: auf Kopfstück / GEMEINHARDT / ( Initialen) KGg / ELKHART. IND. /. Auf Korpus / (quer) GEMEINHARDT / MFD. BY / K. G. GEMEINHARDT CO. / - INC - / ELKART: IND: / M.I. / 111221 /.

Etui original

Zustand: 2 = alte Polster. Deutliche Gebrauchsspuren
Spieleigenschaften: 3 = heller, offener Klang, etwas unbeweglich. Intonation gut, Cis2 hoch
Seltenheit: 1

Hersteller: Kurt G. Gemeinhardt (1908 – 1974) entstammte einer Instrumentenmacherfamilie aus Markneukirchen, lernte das Handwerk bei seinem Vater und kam in den 1920er Jahren nach Elkhart / Indiana, wo er für die Fa. Selmer arbeitete. 1948 machte er sich selbständig und spezialisierte sich schon bald auf die Herstellung von Anfänger-Instrumenten, die er durch maschinelle Massenfabrikation billig, aber doch in guter Qualität produzieren konnte. Heute gehört die Firma Gemeinhardt Co. zu den weltweit grössten Produzenten von maschinell hergestellten Metallflöten. - Der vorliegende Typus M1 gleicht stark den - qualitativ allerdings deutlich besseren - Haynes-Flöten aus derselben Zeit (s. 1968-152).

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